adidas goes Tennis
Trotz des in Deutschland eher verblassten Tennisbooms (man denke nur an die goldenen Zeiten mit Stars wie Becker, Graf, Huber, et al.) setzt der Weltkonzern aus Herzogenaurach wieder verstärkt auf seine bisher doch ein wenig stiefmütterlich behandelte Tennissparte. Adidas konnte mit Flavia Pennetta, Caroline Wozniacki und vor allem mit Andy Murray Sportler der Extraklasse an die Marke binden. Auch im technischen Bereich konzentriert sich der Konzern verstärkt auf den ‚weißen Sport‘.
Mit dem ‚adidas CYD Reflex‘ hat das Unternehmen einen Schuh entwickelt, der mit der neu entwickelten ‚Speedcut‘-Technologie direkt auf die Bedürfnisse der Athleten zugeschnitten ist und das Training in ‚normalen‘ Turn- oder Laufschuhen geradezu vorsintflutlich erscheinen lässt.
Die neueste Entwicklung, präsentiert bei den Australien Open, ist die fünfte Generation des bekannten Schuhs ‚Barricade‘ (s.unten), der mit allen innovativen Technologien des Konzerns ausgestattet ist. Der Schuh bietet dank ‚adiwear‘- und ‚adiprene+‘-Technologie einen stabilen, haltgebenden Sitz bei guter Belüftung und hohem Tragecomfort.
Ebenfalls pünktlich zu den Australian Open wurde der ‚adilibria‘-Tennisdress, das signature piece der aktuellen Tenniskollektion vorgestellt, das der Kollektion ein neues frisches Gesicht geben soll.
Bleibt abzuwarten, ob adidas es schafft, sich gegen den ewigen Konkurrenten Nike durchzusetzen. Der US-Konzern hat seinerseits Spitzenathleten wie Roger Federer oder Raphael Nadal unter Vertrag, die dem Konzern dicke Gewinne bescheren und wohl über den größeren Bekanntheitsgrad verfügen dürften. Auf Produktebene heißt es momentan aber definitiv: „40 all“.
Mal sehen wer den Matchball macht.
[img]http://www.tennisplanet.de/Portals/0/img/dtl/ska9509.jpg

[/img]